Aldus Manutius

Venedig entwickelte sich im ausgehenden 15. Jahrhundert zum Zentrum der Buchdruckerkunst südlich der Alpen. Beginnend mit der Zuwanderung deutscher Drucker, allen voran Johannes von Speyer, konnte die noch junge Technik schnell Fuß fassen und es entstanden viele Druckereien. Einer der bedeutensten venezianischen Drucker dieser Zeit war Aldus Manutius.
Er machte sich vor allem mit Drucken antiker Werke in griechischer und lateinischer Sprache einen Namen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern holte er sich Unterstützung von Gelehrten seiner Zeit, die ihm halfen, seine Drucke zu editieren. Drei wesentliche Punkte zeichneten seine Schriften, die Aldinen aus:
Sie waren technisch von hervorragender Qualität. Manutius legte Wert auf sorgfältig hergestellte Schriften und beschäftigte eigene Stempelschneider und Schriftgießer. In seiner Offizin entwickelte sich die Kursive unter Einfluss des Schriftenschneiders Griffo de Bologna, die angeblich der Handschrift des Kopisten Bartolomeo Sanvito nachempfunden war.
Durch das gründliche Editieren entstanden Grammatiken und Schriften, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts höchste Relevanz hatten.
Und ein ebenfalls nicht zu verachtender Aspekt, er druckte seine Werke überwiegend im handlichen Oktavformat. Dadurch waren die Bücher leichter zu transportieren und preisgünstiger als die bis dahin üblichen Folianten.

Aldus zu Ehren haben wir sein Druckersignet auf Gmund Cotton 300g/m² als limitierten Kunstdruck angefertigt. Der Delphin und der Anker stehen für das Motto „Festina lente“ (Eile mit Weile).

 

 

 

 

Sommer, Sonne, Dolce Vita!

Auch in der Druckerei hat der Sommer seine Eindrücke hinterlassen und etwas das Fernweh geweckt! Auf Chromolux „Creme“ sind neue Postkarten entstanden, die italienisches Lebensgefühl vermitteln.

Ein Dankeschön!

Es gibt viele Möglichkeiten „Danke“ zu sagen, ob Whisky aus Bayern oder Pralinés, aber eine stilvolle Karte gehört immer dazu.

 

Bierdeckel für Georg Jennerwein

Anlässlich der Dorffestspielwochen 2012 im Freilichtmuseum von Doppelolympiasieger Markus Wasmeier fertigten wir Bierdeckel als Werbemittel für das Stück „Jennerwein- Bluat vo da Gams“.

Der Entwurf wurde am Computer erstellt und dann mittels photopolymeren Platten als Klischee gefertigt und anschließend zweifarbig auf dem Heidelberger Tiegel gedruckt. Durch Verwendung von wenig Farbe erreichten wir einen Vintagelook, der die grobe Struktur des Papiers unterstreicht.

Einladung zur Hochzeit

Einladungen zur Hochzeit sind etwas ganz persönliches. In diesem Fall ging es dem Brautpaar darum, die drei Städte Kairo, München und Wasserburg ins Design einzubetten, da sie eine spezielle Bedeutung für das Paar haben.

Bei der Einladung sollte das allerdings sehr dezent mit wenig Text umgesetzt werden. Über die Gemeinsamkeit, dass alle drei Städte an einem Fluss liegen, ließ sich der Wunsch dann graphisch verwirklichen.

Die Karten wurden auf 300 g/m² Cotton Papier der Papierfabrik Gmund gedruckt. Die Flusslandschaft und die charakteristischen Bauwerke wurden mit Transparentweiß gedruckt, nur die Schrift sollte farbig sein.

Die Karten wurden in einem transparenten Kuvert verschickt.

Visitenkarten mit Blindprägung

In Zeiten von Digitaldruck und Internetdruckereien, die mit individuellen Lösungen für jedermann werben, gleichen sich Visitenkarten stärker als je zuvor, das individuelle daran dürfte also letzlich der Name sein.

Eine Möglichkeit Akzente zu setzen besteht zum Beispiel darin, eine Visitenkarte mit Blindprägung drucken zu lassen.

Visitenkarte mit Blindprägung

Als Blindprägung bezeichnet der Drucker eine Prägung des Motivs nach außen (im Gegensatz zum Letterpress), die fühlbar ist, jedoch nicht mit Farbe bedruckt. In diesem Fall, ist es die Unterschrift des Karteninhabers, es ist jedoch jedes Motiv möglich.

Visitenkarten für Down-Under

Eine gute Freundin bereist im nächsten halben Jahr Australien und Neuseeland. Auf einer derartigen Reise lernt man viele verschiedene Menschen kennen, mit denen man eventuell auch später noch Kontakt halten möchte, aber eine einfache Visitenkarte aushändigen? Das konnte nicht die Lösung sein.

Die Visitenkarten sollten beim Besitzer auch  zuhause wieder die Assoziation mit Australien wecken, wo ja der Ort des Treffens war, deshalb die Anlehnung an ein australisches Verkehrszeichen, dessen Botschaft gleichzeitig auch Titel der Reise sein könnte. Dazu sollte die Karte im ersten Moment nicht allzuviel Privates preisgeben. Daher ist sie auf der Rückseite nur mit dem Namen und einem Internetkontakt bedruckt, sodass man nicht gleich jeder Reisebekanntschaft die Adresse und Telefonnummer aushändigt. Möchte man dieses doch, so bietet die Karte noch genug Platz für handschriftliche Ergänzungen.

Zusätzlich fertigten wir noch einige Gepäckanhänger im selben Design, womit man an den Gepäckbändern am anderen Ende der Welt einen nicht zu verachtenden Vorteil hat (War das Motto nicht „Go Slow“?)

Die Karten wurden mit Hilfe eines Kunstoffklischees mit einem Heidelberger Tiegel auf 300g/m² Cotton Papier der Papierfabrik Gmund gedruckt, sodass man das Motiv fühlen kann (Letterpress).