Beinahe ein Jahr….

Am Karsamstag des vergangenen Jahres bekamen wir unseren Handtiegel der „Aktiengesellschaft für Schriftgiesserei und Maschinenbau Offenbach“. Genau ist es nicht zu bestimmen, aber der Boston- Tiegel muss zwischen 1924 und 1932 gebaut worden sein, ist also schon ein alter Knabe. Wir holten ihn aus Mosbach und die Maschine war in einem ganz ordentlichen Zustand.

Nach eingehender Reinigung und diversen Wartungsarbeiten hatte die Presse dann im Dezember 2014 ihren ersten Einsatz beim Weihnachtsmarktl im Markus Wasmeier Freilichtmuseum und funktionierte einwandfrei. Die Kinder konnten dort selbst Weihnachtskarten gestalten und drucken und auch der ein oder andere Erwachsene hatte seinen Spass daran. Schön war auch die Begegnung mit vielen Menschen „vom Fach“, egal ob Schriftsetzer, Buchdrucker oder Buchbinder, jeder hatte seine persönliche Erfahrung mit so einem mechanischen Dinosaurier zu berichten.

Nun, da wir wieder Karsamstag haben war es Zeit für eine kleine Feier und wie sollte die anders gestaltet werden als mit dem Druck von Ostergrußkarten. Hier das Exemplar einer Fünfjährigen.

Wir wünschen:

SRA_0097

Sommer, Sonne, Dolce Vita!

Auch in der Druckerei hat der Sommer seine Eindrücke hinterlassen und etwas das Fernweh geweckt! Auf Chromolux „Creme“ sind neue Postkarten entstanden, die italienisches Lebensgefühl vermitteln.

Bierdeckel für den Mathematiker!

Eine spezielle Aufgabe wartete auf uns. Wir sollten Bierdeckel für eine Geburtstagsfeier herstellen.
Die Tochter des Jubilars sagte: „Der Geburtstag ist am 25. 09. und mein Vater ist Mathematiker und findet es toll, dass das zwei Quadratzahlen sind!  Außerdem spielt in seinem Leben das Kino eine große Rolle, vielleicht kann man das ja einbauen?“

Man kann:

Ex Libris

Ex Libris sind etwas aus der Mode gekommen. Aber warum eigentlich?

Ex Libris bedeutet „aus den Büchern von“ und man kennzeichnet damit die Bücher im eigenen Besitz. Dokumentiert sind Ex Libris bereits im 15. Jahrhundert, als Bücher noch weit wertvoller waren als heute.
Auf den Kärtchen waren die verschiedensten Motive zu finden, von Büchern, über Bibliotheken, Sakrales aber auch persönliche Symbole wie Wappen oder Initialen.

Wir finden, Ex Libris sind heute mehr denn je ein schönes und geschmackvolles Geschenk!

Du kannst doch perforieren…

So hat die Anfrage für unseren letzten Auftrag begonnen. Für einen Freund der Auftraggeberin sollte ein Abrissblock mit Verzehrgutscheinen für sein Stammlokal gefertigt werden. Diesmal also wenig Buchdruck, sondern eher Buchbinderarbeiten, aber natürlich sind wir auch dafür gerüstet.

Als Vorlage diente ein Etikett, das wir einscannten und dann per Farblaserdrucker ausdruckten. Die gewünschte Anzahl wurde am Heidelberger Tiegel perforiert und geheftet.

Der Einband wurde mit zwei Originaletiketten überzogen, der Block eingeklebt und anschließend das Gummiband mit zwei Ösen befestigt.

Heraus kam dieser elegante Abrissblock:

Vielen Dank auch für die freundliche Zusammenarbeit mit der Weinstube Sirtl deren Betreiber trotz administrativen Mehraufwand sofort bereit war die Gutscheine anzunehmen.

Bierdeckel für Georg Jennerwein

Anlässlich der Dorffestspielwochen 2012 im Freilichtmuseum von Doppelolympiasieger Markus Wasmeier fertigten wir Bierdeckel als Werbemittel für das Stück „Jennerwein- Bluat vo da Gams“.

Der Entwurf wurde am Computer erstellt und dann mittels photopolymeren Platten als Klischee gefertigt und anschließend zweifarbig auf dem Heidelberger Tiegel gedruckt. Durch Verwendung von wenig Farbe erreichten wir einen Vintagelook, der die grobe Struktur des Papiers unterstreicht.

Einladung zur Hochzeit

Einladungen zur Hochzeit sind etwas ganz persönliches. In diesem Fall ging es dem Brautpaar darum, die drei Städte Kairo, München und Wasserburg ins Design einzubetten, da sie eine spezielle Bedeutung für das Paar haben.

Bei der Einladung sollte das allerdings sehr dezent mit wenig Text umgesetzt werden. Über die Gemeinsamkeit, dass alle drei Städte an einem Fluss liegen, ließ sich der Wunsch dann graphisch verwirklichen.

Die Karten wurden auf 300 g/m² Cotton Papier der Papierfabrik Gmund gedruckt. Die Flusslandschaft und die charakteristischen Bauwerke wurden mit Transparentweiß gedruckt, nur die Schrift sollte farbig sein.

Die Karten wurden in einem transparenten Kuvert verschickt.